I Hate Myself And Want To Die
Die 52 deprimierendsten Songs aller Zeiten – Ein Buch für alle Fans des schwarzen Humors: zum Lachen, aber auch zum Mitleiden!
»Zu humoristischen Höchstleistungen läuft Reynolds gerade bei den Interpreten auf, die im (ex-)studentischen Plattenschrank ein sicheres Plätzchen haben – seien es die Smashing Pumpkins, stellvertretend für den nörgeligen Indie-Rock der Neunziger, The Cure, die Hohepriester des Weinerlichkeitskults der Achtziger, oder Emerson, Lake & Palmer, gebasht für ihre Adeligen-Morität ›Lucky Man‹.« Jungle World
Das Buch
Was gibt es Schöneres als ein trauriges Lied zu hören, wenn man gerade in einer melancholischen Stimmung ist und der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt? Dann fühlt man sich doch gleich gut aufgehoben. Dieses Buch handelt aber nicht nur von traurigen Songs, sondern von deprimierenden, und das ist ein gewaltiger Unterschied. Von Songs, die die Laune in den Keller sacken lassen, egal wie gut man sich gerade noch gefühlt hat. Autor Tom Reynolds hat ein Jahr mit der leidvollen Aufgabe zugebracht, die deprimierendsten Lieder von Bands aus mehreren Jahrzehnten zu durchforsten. Das Ergebnis dieser latent selbstzerstörerischen Tätigkeit heißt I Hate Myself and Want to Die.
Hier sind 52 Lieder versammelt, von Pink Floyd bis hin zu Metallica. Manche Songs waren Nummer-Eins-Hits, wie Mariah Careys pathetische Cover-Version von »Without You«, andere wiederum sind Kulthits, die den Mainstream nie erreicht haben. Ob es um Einsamkeit geht, um Drogen oder kaputte Beziehungen – diese Songs ziehen einen garantiert runter! Gut findet Reynolds das nicht unbedingt. Er unterteilt die ausgewählten Songs in repräsentative Kategorien wie »Teenieleiden«, »Ich hasse sie und sie hasst mich« oder »Noch deprimierendere Remakes von Songs, die vorher schon deprimierend waren«, zu denen er das Mariah-Carey-Lied zählt.
Bei jedem Lied forscht Reynolds zunächst danach, warum es eine derart deprimierende Wirkung hat. Liegt es an den Umständen ihres Entstehens, an morbiden Moll-Melodien oder herzzerreißenden Texten? Reynolds stützt sich bei seinen Analysen auf prägnante Liedzeilen. Er trifft bei seinen Beobachtungen jedes Mal den Nagel auf den Kopf, und zwar auf eine so gewitzte und urkomische Weise, dass man garantiert laut loslachen muss. Was nicht heißen soll, dass dem Leser das Lachen zwischendurch nicht auch im Halse stecken bleiben kann. Es handelt sich um eine originelle Mischung, die gut ankommt. Die Los Angeles Times schreibt in einer furios-positiven Rezension des Buches: »Reynolds Leiden hat sich gelohnt – für uns Leser!«
Der Inhalt
Ich starb als Teenie bei einem Autounfall: Tell Laura I Love Her - Ray Peterson • Last Kiss - J. Frank Wilson and the Cavaliers u.a.
I Hate Myself and Want to Die: Goodbye to Love - The Carpenters • At Seventeen - Janis Ian • One - Metallica
Ich versuche, tiefsinnig und rührend zu sein, aber da bin ich echt schlecht drin: Lucky Man - Emerson, Lake and Palmer • Beth - Kiss • In The Year 2525 - Zager and Evans • The Rose - Bette Midler • Mandy Barry Manilow
Wenn ich über Drogen singe, wird man mich ernst nehmen: Captain Jack - Billy Joel • Sam Stone - John Prine
Sie hasst mich, ich hasse sie: Love Will Tear Us Apart - Joy Division • You Don’t Bring Me Flowers - Neil Diamond & Barbra Streisand • In The Air Tonight - Phil Collins • Brick Ben Folds - Five
Remakes deprimierender Lieder: All By Myself - Celine Dion • Without You - Mariah Carey • I Will Always Love You - Whitney Houston • Landslide - Smashing Pumpkins
Ich erzähle eine Geschichte, die keinen interessiert: The River Bruce Springsteen • Comfortably Numb - Pink Floyd • Strange Fruit - Billie Holiday • Sylvia’s Mother - Dr. Hook and the Medicine Show • The End - The Doors
Ich hatte keine Ahnung, dass dieser Song so morbide ist: Alone Again (Naturally) - Gilbert O’Sullivan • Artificial Flowers - Bobby Darin
Ich blase Trübsal, daher bin ich: Prayers For Rain - The Cure • Sister Morphine Marianne - Faithful • Hurt - Nine Inch Nails
Apokalypse: Seasons In The Sun - Terry Jacks • Honey - Bobby Goldsboro • Total Eclipse of the Heart - Bonnie Tyler
Der Autor
Das Phänomen kennt jeder: Gerade noch hat man gut gelaunt einem munteren Popsong gelauscht und die Welt war vollkommen in Ordnung, dann wird das nächste Lied im Radio gespielt und sie war weg, die gute Stimmung. Es gibt Songs, die so deprimierend sind, dass die Laune bereits nach der ersten Zeile in den Keller abrutscht und man unweigerlich tief-trüben Gedanken nachhängt.
Der Autor Tom Reynolds nimmt nun die 52 dunkelsten unter ihnen aufs Korn und hat mit I HATE MYSELF AND WANT TO DIE einen satirischen Leckerbissen für alle Freunde des schwarzen Humors verfasst. Ganz und gar nicht deprimierend!
Die Daten
- Tom Reynolds
- I HATE MYSELF AND WANT TO DIE
- Die 52 deprimierendsten Songs aller Zeiten
- Übersetzung Ilja Braun
- ca. 300 Seiten mit einigen schönen Abbildungen
- 12,5 x 20 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
- ISBN 978-3-89602-693-4, 14,90 EUR
Die Presse
»Schön, wie sentimentale Songs sentimentale Erinnerungen wecken. Bei manchen will man aber nicht mehr heulen müssen, sondern lieber vergessen. Die Therapie gibt’s in diesem Buch: Auf heilsame Weise werden Texte und Melodien analysiert sodass man bei ›Love Will Tear Us Apart‹ bald nur noch schmunzelt.« Glamour
»Deprimierend gut!« IN – Das Star-Magazin
»Reynolds ist gnadenlos komisch.« Kölner Stadt-Anzeiger (Wochenendbeilage)
»Reynolds platzt fast vor Einfällen und witzigen Vergleichen, wenn er die jeweiligen Songzeilen auseinander nimmt und ihrer hirnzersetzenden Einfältigkeit überführt. Sein Sarkasmus ist von jener Qualität, die nur der absolute Profi aufzubieten hat – man muss fachlich hoch hinaufgestiegen sein, um sich so kenntnisreich herablassen zu können.« Frankfurter Neue Presse
»Reynolds macht süchtig dank seines rasanten Schreibstils, der jedes Antidepressivum überflüssig werden lässt.« Rhein-Zeitung
»Was für eine düstere Hitliste und wie heiter zu lesen.« Neue Presse
»Reynolds, selber Musiker, erkor die ›52 deprimierendsten Songs aller Zeiten‹. Ein nicht ganz leichte Aufgabe, die er aber bravourös meisterte.« Neue Luzerner Zeitung
»Mit einem Augenzwinkern werden die Texte und die Melodien analysiert und durch den Kakao gezogen. Für Auflockerung sorgen die zwischen den Kapiteln immer wieder eingestreuten Illustrationen von Stacey Early, die ebenfalls immer wieder für ein Schmunzeln sorgen. Reynolds ist mit ›I Hate Myself and Want to Die‹ ein wirklich amüsantes Werk gelungen, das vor allem für Musikbegeisterte eine Pflichtlektüre darstellen sollte.« Networld.at
»Tom Reynolds hat es übernommen, deprimierende Pop-Songs unter dem Titel ›I Hate Myself and Want to Die‹ auf ihre Unsäglichkeit hin zu analysieren. Es geht ihm dabei nicht primär um Klassiker des schwermütigen Liedguts, sondern zumeist um Schmonzetten, die ihre Bedeutungsschwere durch überladene Produktion, Jammergesang und pathetische Lyrik zu untermauern suchen. (...) Sein liebstes Mittel im Kampf gegen den schlechten Geschmack ist dabei der entlarvende Vergleich.« Literaturen
»Ein brillant leuchtender Wegweiser durch die pechschwarze Welt der Popmusik.« Esslinger Zeitung
»Der Autor hat für seinen satirischen Ratgeber ›I Hate Myself and Want to Die‹ die 52 deprimierendsten Pop-Songs gesammelt. Einziges Auswahlkriterium: Sie ziehen einen runter. Dieser Subjektivismus ist sympathisch. Noch sympathischer sind Reynolds Haupteigenschaften: Er versteht viel von Musik und kann sehr kurzweilig darüber schreiben.« Hessische-Niedersächsische Allgemeine
»Trotz des unheimlichen Titels ›I Hate Myself and Want to Die‹ gehört Tom Reynolds keiner Sekte mit dem Hang zum Selbstmord an, vielmehr schildert er die deprimierenden Köstlichkeiten derart komisch, dass am Ende des Buches auch das allerletzte Seelchen wieder von einem Sonnenstrahl erhellt wird.« Melodie & Rhythmus
»Wer wissen will, wie deprimierend Metallica, Whitney Houston oder auch Pink Floyd wirklich sein können, muss dieses Buch einfach lesen.« IQ Style
»Man muss sich schon gut auskennen, um mit allen 52 Songs etwas anfangen zu können. Doch auch wenn man die Titel nicht zu Hause im CD-Regal findet, machen Reynolds ausführliche, zynisch-bittere Kommentare sehr viel Spaß. Zudem gibt es ganz nebenbei auch noch einen informativen Abriss der Geschichte zu jedem Song. Sehr empfehlenswert.« Energy.de
»So räsoniert und lästert Reynolds fröhlich über die Meisterwerke melodischen Elends dahin, und man liest es mit wachsender Begeisterung. Das Tolle am Buch ist die ziemlich flotte und respektlose Schreibe des Autors. Sozusagen als Gegengift zu den trostlosen Songs muss man da öfter mal lauthals lachen. Außerdem weiß Reynolds zu den Interpreten und der Geschichte des Songs immer auch einen Haufen pikanter Details.« 20 Minuten / Schweiz
»Tom Reynolds, der sich auf der Suche nach den allerdeprimierendsten Songs ein Jahr lang durch Plattenarchive gewühlt hat, nimmt kein Blatt vor den Mund. Scharfzüngig, mit schwarzem Humor und großem musikalischem Gespür nimmt er die Weinerlichkeit und das seichte Selbstmitleid aufs Korn, mit denen sich minderwertige Schnulzen über die unerwiderte Liebe verbreiten. (...) Für all diejenigen, die nach der Lektüre des Buchs jeden Lebenswillen verloren haben, zeigen die herrlich selbstmörderischen Illustrationen von Stacey Early anschaulich die verschiedenen Wege in das Reich der hieb- und stichfesten Schatten.« Literaturkritik.de
»Zum Totlachen!« Die Neue – Zeitung für Tirol
»Selten hat Trübsal soviel Spaß gemacht.« Fränkische Nachrichten
»Zu humoristischen Höchstleistungen läuft Reynolds gerade bei den Interpreten auf, die im (ex-)studentischen Plattenschrank ein sicheres Plätzchen haben – seien es die Smashing Pumpkins, stellvertretend für den nörgeligen Indie-Rock der Neunziger, The Cure, die Hohepriester des Weinerlichkeitskults der Achtziger, oder Emerson, Lake & Palmer, gebasht für ihre Adeligen-Morität ›Lucky Man‹.« Jungle World
»Reynolds hat zehn absurde Genres erfunden, denen er die Depri-Songs zuordnet: Sie reichen von: ›Ich versuche, tiefsinnig und rührend zu sein, aber da bin ich echt schlecht drin‹, über: ›Ich blase Trübsal, also bin ich‹ bis hin zur ›Apokalypse‹. Und nicht nur auf inhaltlicher Ebene schwingt er die Keule, auch das Musikalische lässt abgründig verzweifeln. Ab und an zieht Reynolds die Karriere von Stars und von Songschreibern durch den Kakao. Helden wie The Cure, Joy Division oder Kiss müssen ebenso dran glauben wie Flaggschiffe des Mainstreams und der gepflegten Unterhaltung. Unterhaltsam und lustig.« Badische Zeitung

